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No birds für Ensemble von 12 Celli

48 + 144 (12 parts.) seiten , 21 x 29,7 cm

12 Celli

Zur digitalen Ausgabe
42,65 €
DLT2943

Der Titel dieses Werks stammt von einem Gemälde der Malerin und Grafikerin Joan Mitchell - eine Antwort auf Vincent van Goghs Gemälde Weizenfeld mit Krähen -, ein Gemälde, dessen Farbflächen mit unterschiedlichen Texturen eine Polyphonie von Farben im Raum erzeugen. Eine weitere Referenz ist Truinas, eine lange Meditation des Dichters Philippe Jaccottet, dessen sensible Beziehung zur Natur mich schon immer angesprochen hat. Der Tod des Dichters André du Bouchet, dessen Beerdigung er besuchte, war die Quelle dieser Schrift, in der auf den letzten Seiten der Beigefügten Blätter die Form des Textes an das Verlöschen und Verschwinden erinnert, das der letzte Satz unterstreicht: "Ich frage mich, ob in diesem Himmel noch ein Vogel vorbeikommen kann". In ihrem Schlussteil nimmt die Musik diese Form an. Eine dritte Referenz sind die Gyrovagues des Plastikers Abraham Poincheval, bei denen ein um 360° rotierendes Bild völlig hypnotisch wirkt. 

In No birds, einem quasi-orchestralen Werk, sind die ständig wiederkehrenden Vogelrufe, die aus der Instrumentalmasse hervorgehen, eine Verbildlichung dessen, was wir verlieren könnten - und wir mit uns -, wenn wir nicht aufpassen.

An der Quelle des Schreibens stehen wenig Material, wenig Variantenarbeit, die Wiederkehr derselben Elemente in verschiedenen Kontexten ("Spiral"-Form) und eine Polyphonie von sehr differenzierten instrumentalen Gesten und Klangfarben. Heftige Schnitte, oft im Unisono, wechseln sich mit Momenten der Beruhigung ab, wie die Natur und das Menschliche in ihren Extremen.

Dauer : 00:16:00
Material : Partitur und Stimmen
Datum der Veröffentlichung : 2023
Stil : Zeitgenössisch
Code EAN : 9790232117621
Schwierigkeitsgrad : (6/8) Schwer
Ausgabeformat : Druckformat
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